Aurelius



(0,3% der Rebfläche)
Eintrag ins Staatliche Sortenbuch 1983


Eine Sorte, die durch die Arbeit von Ing. J. Veverka und Ing. F. Zatloukal in der Zuchtstation im südmährischen Perná entstanden ist. Gekreuzt wurden Neuburger und Rheinriesling.

Ihr Wuchs ist mittel üppig, die Traube mittelgroß, mit einer kleinen, runden Beere gelbgrüner Farbe, die eine dünnere Schale besitzt und daher sehr anfällig für Grauschimmel ist. Geringerer Fäulnisbefall der Trauben auf trockeneren Standorten. Die Sorte ist sehr fruchtbar, die Trauben besitzen einen relativ hohen Zuckergehalt.

Bei sorgfältigen Maßnahmen gegen Grauschimmel lassen sich regelmäßig Spätlesen oder Auslesen erzielen. Der qualitätsvolle, vollmundige Wein hat den Charakter eines Rheinrieslings mit einem breiten Spektrum intensiverer Aromastoffe. Dies bringt eine gewisse Würzigkeit mit sich, geht aber auf Kosten von Eigenschaften wie Frische und Eleganz, durch die sich Rheinrieslinge sonst auszeichnen.

Grundeigenschaften des Qualitätsweines

Grüngelbe Farbe, duftet ähnlich wie Rheinriesling, aber intensiver, Quitte-Lindenblüte. Der Wein ist beinahe mächtig, harmonisch, mäßig würzig.

Übersetzung © Nikol Richter 2004




V. Kraus a kol.